Die Deutsche Reichsbahn in Bildern

Loks in der DDR

Dampflokomotiven spielten bei der DR außergewöhnlich lange eine wichtige Rolle. Obwohl andere europäische Bahnen schon früh stark auf Diesel- und Elektrolokomotiven setzten, blieb die Dampflok bei der DR bis in die 1980er-Jahre hinein bedeutend. Gründe waren unter anderem die Verfügbarkeit von heimischer Braunkohle und die begrenzten Möglichkeiten, die gesamte Infrastruktur schnell zu elektrifizieren.

Diesel war im Wesentlichen nur über den Import, insbesondere aus der damaligen Sowjetunion, beschaffbar und musste in Goldrubel (konvertierbare Währung) oder mit Waren bezahlt werden.

Der Ausbau der Bahnstromversorgung wurde deshalb auch vorangetrieben und so entstanden zentrale und dezentrale Bahnstromanlagen, wie Umformerwerke. Der Ausbau erfolgte schrittweise vom stark industrialisierten und energiereichen Süden bis in den Norden.

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Dampflokomotiven

  • BR 01 – schwere Schnellzuglokomotive, teilweise über 120 km/h schnell
  • BR 03 – ebenfalls eine Schnellzuglokomotive, für leichtere Strecken geeignet
  • BR 41 – vielseitige Güter- und Personenzuglokomotive
  • BR 44 – schwere Güterzuglokomotive
  • BR 52 – Kriegslokomotive, die nach dem Zweiten Weltkrieg in großer Zahl weiterverwendet wurde

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Diesellokomotiven

Auch Diesellokomotiven wurden immer wichtiger. Ein bekanntes Beispiel ist die Baureihe 118, die ursprünglich als V 180 bezeichnet wurde. Sie besaß zwei Dieselmotoren und konnte sowohl Personen- als auch Güterzüge befördern. Die Lokomotiven wurden in der DDR entwickelt und gebaut und waren für die DR besonders wichtig, weil sie auf nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden konnten.

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Elektrolokomotiven

Eine wichtige Elektrolokomotive war die Baureihe 243, später als DBAG-Baureihe 143 bezeichnet. Sie wurde ab 1982 gebaut und war mit ihrer elektrischen Antriebstechnik wesentlich moderner als viele ältere Lokomotiven. Die DR setzte zunehmend auf die Elektrifizierung. Interessant ist dabei, dass sie ein eigenes Stromsystem verwendete: 15 kV Wechselspannung bei 16⅔ Hz, das auch bei der Deutschen Bundesbahn üblich war.

Die Deutsche Reichsbahn ist technisch spannend, weil bei ihr mehrere Generationen von Eisenbahntechnik gleichzeitig existierten. Während eine Dampflok ihre Energie aus der Verbrennung von Kohle bezog, erzeugte eine Diesellokomotive mechanische bzw. elektrische Antriebsleistung mithilfe eines Dieselmotors. Bei einer Elektrolokomotive kommt die Energie dagegen aus dem Fahrdraht und wird über Transformatoren und elektrische Antriebsmotoren auf die Räder übertragen.

Die DR musste dabei mit relativ begrenzten Ressourcen auskommen. Deshalb wurden vorhandene Lokomotiven häufig umgebaut, modernisiert und sehr lange eingesetzt. Das führte zu einer interessanten Mischung aus alter und neuer Technik.

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Arbeitswagen der DR

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Diesellok mit Wasserkran

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Eine dieselgetriebene Rangierlok mit einem Wasserkran für Dampfloks.

Oberleitungs-Revisions-Triebwagen

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So kam der ORT (Oberleitungs-Revisions-Triebwagen) bei uns an.

Gleisbau für die Einfahrt des ORT

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Für die Einfahrt des ORT musste eine kurze Strecke befestigt werden.

Batterie-Spannungsliste

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Für diese Spannungen waren Batterien in jedem Umspann- und Umformerwerk vorhanden.

Telex

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Ein Gerät, mit dem Texte übertragen werden konnten.

Telefonzentrale

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Damit wurden in Betrieben und Behörden die Verbindungen händisch hergestellt.

Tischtelefon mit Wählscheibe und Lochstreifen

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Diese Telefone waren bis zum Ende der DDR im Einsatz. Die Lochstreifen scheinen aus einem Computersystem zu stammen.

Fahrkartenschlittendrucker

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Auf diesem Drucker druckte man Fahrkarten auf Pappkarton.

Zielstempel

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Damit konnten Informationen über Datum und Strecke auf die Karten gedruckt werden.