Loks in der DDR
Dampflokomotiven spielten bei der DR außergewöhnlich lange eine wichtige Rolle. Obwohl andere europäische Bahnen schon früh stark auf Diesel- und Elektrolokomotiven setzten, blieb die Dampflok bei der DR bis in die 1980er-Jahre hinein bedeutend. Gründe waren unter anderem die Verfügbarkeit von heimischer Braunkohle und die begrenzten Möglichkeiten, die gesamte Infrastruktur schnell zu elektrifizieren.
Diesel war im Wesentlichen nur über den Import, insbesondere aus der damaligen Sowjetunion, beschaffbar und musste in Goldrubel (konvertierbare Währung) oder mit Waren bezahlt werden.
Der Ausbau der Bahnstromversorgung wurde deshalb auch vorangetrieben und so entstanden zentrale und dezentrale Bahnstromanlagen, wie Umformerwerke. Der Ausbau erfolgte schrittweise vom stark industrialisierten und energiereichen Süden bis in den Norden.











