Das Angebot an Konsumgütern
Das Warenangebot in der DDR war durch die staatliche Planwirtschaft geprägt und oft eingeschränkt. Grundnahrungsmittel waren in der Regel verfügbar und vergleichsweise günstig, jedoch kam es immer wieder zu Engpässen bei bestimmten Produkten wie Südfrüchten, Kaffee oder hochwertigen Fleischwaren.
Elektronikartikel wie Fernseher, Radios oder Kassettenrekorder wurden überwiegend von volkseigenen Betrieben hergestellt. Die Auswahl war deutlich geringer als in westlichen Ländern, und moderne oder importierte Geräte waren nur begrenzt erhältlich.
Kraftfahrzeuge waren ebenfalls knapp. Modelle wie der Trabant oder der Wartburg waren weit verbreitet, doch auf einen Neuwagen mussten Käufer häufig viele Jahre warten. Importfahrzeuge waren selten und meist nur gegen Devisen erhältlich.
Insgesamt war das Angebot an Konsumgütern in der DDR wesentlich kleiner als in der Bundesrepublik, sodass Mangelwirtschaft und lange Wartezeiten den Alltag vieler Menschen prägten.

























