Die DDR in Bildern

Das Angebot an Konsumgütern

Das Warenangebot in der DDR war durch die staatliche Planwirtschaft geprägt und oft eingeschränkt. Grundnahrungsmittel waren in der Regel verfügbar und vergleichsweise günstig, jedoch kam es immer wieder zu Engpässen bei bestimmten Produkten wie Südfrüchten, Kaffee oder hochwertigen Fleischwaren.

Elektronikartikel wie Fernseher, Radios oder Kassettenrekorder wurden überwiegend von volkseigenen Betrieben hergestellt. Die Auswahl war deutlich geringer als in westlichen Ländern, und moderne oder importierte Geräte waren nur begrenzt erhältlich.

Kraftfahrzeuge waren ebenfalls knapp. Modelle wie der Trabant oder der Wartburg waren weit verbreitet, doch auf einen Neuwagen mussten Käufer häufig viele Jahre warten. Importfahrzeuge waren selten und meist nur gegen Devisen erhältlich.

Insgesamt war das Angebot an Konsumgütern in der DDR wesentlich kleiner als in der Bundesrepublik, sodass Mangelwirtschaft und lange Wartezeiten den Alltag vieler Menschen prägten.

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Der Konsum

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Der Konsum – Einkaufsgelegenheit für den Alltag.

Getränke für Erwachsene

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Alkohol, Kaffee, Südfrüchte – der Traum für jeden DDR-Bürger.

Lebensmittel – eine Auswahl

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Auch hier Alkohol, aber auch Butter, Wurstkonserven, Gewürze und Eier.

Wohnzimmer – Treffpunkt der Familie

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Interessant ist die Auswahl an Weinballons. Sehr geschätzt waren kleine Dinge aus Holz, wie Nussknacker und Co.

Kinderzimmer – ein Chaos

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Wie alle Kinderzimmer gefüllt mit 1000 kleinen Dingen. Besonders beachtenswert ist das Buch „Wirtschaftswunder DDR“. Der Bewohner war wohl über 14 Jahre alt, denn zur Jugendweihe gab es für alle dieses Buch.

Schlafzimmer

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Ein Einblick in ein ostdeutsches Schlafzimmer mit einem Plattenspieler im Vordergrund. Auf Wunsch hört Ihr natürlich ... Herbert Roth!

Lesezimmer

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Soweit möglich, gab es oft ein Lesezimmer, gern, wenn die Kinder ausgeflogen waren.

Matrjoschka

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Eine eher als Schmuck eingesetzte hölzerne Puppenkollektion aus der damaligen Sowjetunion.

Zuckertüten

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Ein Regal mit interessanten Spielsachen und den unvermeidlichen Zuckertüten für den Schulanfang.

Spielzeug

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Spielzeug aus heimischer Produktion oder Importe aus den RGW-Staaten gehörten in jedes Kinderzimmer.

Kinder- und Puppenwagen

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Kinder hatten eine besonders große Priorität. Deshalb waren Kinderwagen in vielen Formen und Farben zu bekommen.

Heiz- und Lüftungsgeräte

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Die elektrische Energie war für die Bürger zwar günstig, allerdings ein großes Problem für die Energiewirtschaft, welche vier Feinde hatte: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Radioauswahl

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Röhrenradios waren noch üblich, langsam entwickelten sich auch Transistorgeräte. Wer Glück hatte, bekam ein tolles Gerät zur Jugendweihe.

Es klappert so schön

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Ein Schreibmaschinenkonzert, heute kaum noch verwendet, in der DDR hingegen das wichtigste Instrument in jedem Büro.

Wäschemangel

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Damit konnte man sich bei größeren Teilen das Bügeln ersparen. Oft allerdings gab es auch größere Mangeln, welche gemietet werden konnten.

Taschenlampenkonzert

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Taschenlampen waren bei Kindern für Nachtwanderungen in der Schule oder im Kinderferienlager sehr beliebt.

Strickmaschine

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Durch die Mangellage in der DDR wurden viele Artikel selbst hergestellt, genutzt oder verkauft, besser aber getauscht.

Werkstatt mit Bohrmaschinen

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Bohrmaschinen waren recht rare Artikel. Sie wurden zum Beispiel im Mansfeldkombinat (Bergbau) als Konsumgüter hergestellt.

Werkstatt mit KFZ-Zubehör

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Im Regal findet man jede Menge praktischer Dinge, vom Katalytofen bis zu Reinigungsmitteln.

Stecker und Steckdosen

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Besonders beliebt waren die Kupplungen aus Alu-Guss. Allerdings konnte es bei langer und unsachgemäßer Nutzung möglich werden, dass die Stecker verkehrt herum eingesteckt werden konnten. Damit lag eine Phase auf dem Neutralleiter, was zu Stromschlägen führen konnte.

PC-1715

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Der Robotron 1715 war ein 8-Bit-Rechner mit dem U880-Prozessor, welcher dem Z80 nachempfunden war.

K-8911

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Ein Terminal zum Anschluss an größere Rechentechnik und Leitrechner.

A-5105

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Verbaut war ein 8-Bit-Prozessor UA880 mit 3,75 MHz. 64 KByte RAM und 40 KByte ROM bildeten das Speicherangebot, das bei Bedarf noch durch Steckmodule erweitert werden konnte.

MC 80

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Ein Rechner mit Diskettenlaufwerk.